SolidariTEA – Ronnefeldt hilft – Helfen Sie mit
Über 10.000 € wurden bisher gesammelt. Diese gehen zu 100% an die Nothilfe Deutschland Ukraine der "Aktion Deutschland Hilft". Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Schwarzer Tee


Schwarzer Tee bietet beinahe unendlich viele Sorten, Qualitäten und Geschmacksrichtungen. Die besondere Art der Herstellung, die Erntezeit und die Blattform geben dem Tee sein Aroma; Boden und Klima prägen seinen individuellen Charakter. Besondere klimatische Bedingungen und hoch entwickelte Anbau- und Herstellungsmethoden geben unseren erlesenen Ronnefeldt Tees ihren feinen Geschmack. Ronnefeldt bezieht seinen schwarzen Tee aus den Anbaugebieten Indien mit Darjeeling und Assam, Ceylon (Sri Lanka), Nepal, China und Kolumbien. 
 
Möchten Sie noch mehr über Schwarzen Tee erfahren? Dann bereiten Sie sich eine Tasse zu und tauchen Sie ein in die Welt der erlesenen Schwarztees.

Was ist Schwarzer Tee?

Schwarzer Tee besteht aus fermentierten Blättern der Teepflanze Camellia sinensis. Für viele überraschend: Auch alle anderen Teesorten bis auf Kräuter-, Früchte- und Rooibos-Tee stammen von dieser Pflanze ab. Ob der Tee als Schwarzer, Weißer, Grüner oder Oolong Tee verkauft wird, hängt von der Verarbeitung des Tees nach der Pflückung ab: Bei Grünem Tee wird der Fermentationsprozess durch Dämpfen oder Rösten unterbunden, während die Blätter bei der Herstellung von Schwarzem Tee fermentieren müssen. Heute gibt es viele Hybride der Teepflanze, aus der die unzähligen Teesorten produziert werden. Einige besonders feine Schwarztees finden Sie im Ronnefeldt TeeShop. In der Teeheimat China spricht man übrigens nicht von Schwarzem, sondern von Rotem Tee, was tatsächlich besser zur Farbe des Tees in der Tasse passt. 
 

Herstellung von Schwarzem Tee

Schwarzer Tee wird nach dem Prinzip „Two leaves and one bud“ per Hand gepflückt. Das bedeutet, dass lediglich die Knospe und die zwei oberen, jüngsten Blätter ihren Weg in den Erntekorb finden. Die Erntezeiten sind meist im Frühjahr, im Sommer und manchmal auch im Herbst. Die berühmten feinen First-Flushs, die Sie zum Beispiel von der Sorte Darjeeling kennen, bezeichnen Tees aus der ersten Pflückung des Jahres. 
Nach der Ernte durchlaufen die Teeblätter mehrere Schritte, bevor sie als köstlicher Schwarzer Tee aufgebrüht werden können: 
Welken: Direkt nach der Ernte werden die Teeblätter sanft getrocknet, um ihnen die Feuchtigkeit zu entziehen – frische Teeblätter haben eine Feuchtigkeit von ca. 75 Prozent. Nach dem Welken sind die Blattsäfte höher konzentriert. 
Rollen: Nun können die Teeblätter gerollt werden. Dabei brechen die Zellwände der Blätter auf, was die optimale Fermentation ermöglicht.  
Fermentieren: Nun werden die Teeblätter wiederum in feuchter Umgebung ausgebreitet, wo sie fermentieren/oxidieren. Dabei teilen sich die Enzyme in Theaflavine, die für den Geschmack und das Aroma zuständig sind, und Thearubigene, die Einfluss auf die Farbe des Tees haben. Dies dauert zwei bis drei Stunden und wird von den Teemeistern überwacht. Sie bestimmen, wann der Fermentationsprozess abgeschlossen ist.  
Sortieren: Der Schwarze Tee ist fast fertig – jetzt müssen die Blätter gesiebt werden, maschinell oder per Hand. Dabei werden sie nach ihrer Größe sortiert. Außerdem werden Stängel und andere Unreinheiten entfernt. Beim manuellen Sortieren werden die Teeblätter weniger beschädigt als bei der Sortierung durch Maschinen (CTC). 
 

Schwarzer Tee und seine Aromen

Der wahrscheinlich bekannteste aromatisierte Tee ist der Earl Grey, der dank der Zugabe von Bergamotte-Aroma seinen unverwechselbaren Duft und Geschmack bekommt. Im Laufe der Tee-Geschichte fand man verschiedene Möglichkeiten, Schwarzen Tee zu aromatisieren: 
Bereits im alten China wurde Schwarzer Tee mit Jasmin- oder Rosenblüten aromatisiert. Tees, die mit dieser Methode veredelt werden, sind noch heute erhältlich. 
Seit dem 19. Jahrhundert kann man aus Pflanzen ätherische Öle gewinnen. Diese werden unter anderem auch zum Aromatisieren von Tee verwendet, wie bei der Sorte Earl Grey. 
Die dritte Möglichkeit ist die Zugabe von Gewürzen. Eine Methode, die sich vom indischen Chai ableitet: Dabei wird der Schwarze Tee zum Beispiel mit Vanille, Zimt, Ingwer oder Kardamom angereichert.  
Bei Ronnefeldt haben wir viele feine Sorten von aromatisiertem Schwarzem Tee für Sie im Angebot, vom klassischen Earl Grey bis zu außergewöhnlichen Sorten wie Ingwer-Blutorange oder Irish Malt mit Whiskey- und Kakaogeschmack.  
 

Zubereitung von Schwarzem Tee

Der vollständig fermentierte Schwarze Tee ist eigentlich ganz einfach in der Handhabung. Da wir in der westlichen Welt schon seit Jahrhunderten vorrangig Schwarzen Tee trinken, ist dessen Zubereitung den meisten bekannt. Dennoch haben wir hier eine kurze Übersicht für Sie zusammengestellt. 
Welche Wassertemperatur ist die richtige für Schwarzen Tee? Schwarzer Tee sollte immer mit kochendem Wasser, also mit einer Temperatur von ca. 100° C, aufgegossen werden. Nur so können sich seine Aromen richtig entfalten. 
Wie viel Schwarzen Tee aufgießen? Für eine Tasse (200 ml) Schwarzen Tee genügt ein gestrichener Teelöffel. Die Dosierung ist aber natürlich Geschmackssache.  
Wie gießt man losen Schwarzen Tee auf? Damit sich das Aroma von Schwarzem Tee optimal entfalten kann, benötigen die Teeblätter Platz. Je größer das Teesieb oder Netz in der Tasse, desto besser für den Tee.  
Wie lange sollte Schwarzer Tee ziehen? Auch hier kommt es auf Ihr persönliches Gusto an. Unsere Empfehlung lautet: circa zwei Minuten, und nicht länger als vier, damit der Geschmack harmonisch bleibt. 
Zusätze zu Schwarzem Tee? Hier gibt es viele Möglichkeiten und noch mehr Geschmäcker. Probieren Sie aus, was Ihnen schmeckt – auch wenn es ein paar Tipps von unseren Tee-Experten gibt, die Sie berücksichtigen können. 
Beim Süßen würden wir auf Kandis setzen – ob weiß oder braun, kommt auch auf die Teesorte an. Zu Assam empfehlen wir zum Beispiel auch Rohrzucker.   
Milch oder Sahne? Unserer Meinung nach passen die Zusätze nur zu gewissen Tees. Einen feinen First-Flush-Darjeeling würden wir ohne Milch genießen, einen Assam genießen viele Teeliebhaber gerne mit einem Schuss Milch.Gleiches gilt für Zitrone oder Rum: Die Zitrusfrucht ist in einigen Ländern als Zugabe in manche Teesorten sehr beliebt. Für alkoholische Zusätze wie Rum eignen sich eher kräftige Schwarze Tees gut.  
 
 

Schwarzer Tee und Koffein

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören Koffein und Theanin, und viele Genießer setzen für den Kick am Morgen oder nach dem Mittagessen lieber auf Tee als Kaffee. Das ist auch kein Wunder: Das Koffein im Kaffee wirkt zwar schnell, das dabei ausgeschüttete Adrenalin flaut aber genauso schnell wieder ab. Das liegt daran, dass das Kaffee-Koffein in der Nebennierenrinde wirkt. Im Tee gehen Koffein und die Aminosäure Theanin eine Verbindung ein, die im vegetativen Nervensystem wirken. Das heißt für Teegenießer auf der Suche nach Energie: Das Adrenalin wird langsamer und gleichmäßiger ausgeschüttet und kann dadurch länger wirken – das schont auch Ihren Organismus. Probieren Sie es aus! 
 
Kaufen Sie bei Ronnefeldt Schwarzen Tee nach Ihrem persönlichen Geschmack.