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Mai 2025
Was Blattgrade über Tee verraten
Wussten Sie, dass die Größe der Teeblätter viel über Qualität, Geschmack und Zubereitung verrät? Wir zeigen Ihnen, warum es verschiedene Blattgrade gibt und wie Sie die Blattgrade ganz leicht erkennen.
Warum gibt es verschiedene Blattgrade?
Die Qualität eines Tees zeigt sich nicht nur im Geschmack, sondern beginnt bereits beim Blattgrad – also der Größe und Beschaffenheit der verarbeiteten Teeblätter. Verschiedene Blattgrade entstehen durch das Sieben der Teeblätter nach dem Rollen. So lassen sich unterschiedliche Geschmacksprofile, Ziehzeiten und Zubereitungsarten gezielt steuern.Das Sieben nach Blattgröße ist übrigens ein Qualitätsmerkmal der schonenden orthodoxen Teeverarbeitung (18–24 Std.): Welken, Rollen, Oxidieren/Trocknen und anschließend das Sortieren nach Blattgrad. Bei der industriellen Massenproduktion (2–4 Std.) entfällt dieser Schritt – hier wird das Blatt in der sogenannten CTC-Methode maschinell zerkleinert.
Die Siebmaschine trennt den getrockneten Tee nach Blattgrößen, was entscheidend für die spätere Verwendung im Beuteltee oder losen Tee ist.
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Blattgrade beim Schwarzen Tee – was sie bedeuten
Tee wird in vier Qualitätsstufen unterteilt. Je kleiner, desto intensiver der Aufguss, aber weniger komplex im Geschmack.
- Blatttee: ganze, ungebrochene Teeblätter – besonders hochwertig und aromatisch.
- Broken-Tee: grob gebrochene Blattstücke mit kräftigem Geschmack.
- Fannings: kleine, gebrochene Blattpartikel – kräftig, aber weniger komplex.
- Dust: feines Teepulver – schnelle Extraktion, aber geringste Qualität. Diese Sortierung entspricht nicht den Ronnefeldt-Qualitätsstandards und wird daher nicht eingekauft.
Aroma & Verwendung
Je größer das Blatt, desto langsamer und differenzierter entfalten sich die Aromen. Blatttees überzeugen durch eine zarte, komplexe Geschmacksstruktur. Broken-Tees sind kräftiger und eignen sich gut für Mischungen wie English Breakfast. Fannings finden sich vor allem in herkömmlichen Teebeuteln. Dust ist die niedrigste Qualitätsstufe und wird vorwiegend für Massenware verarbeitet.
Ronnefeldts Qualitätsversprechen
Dust findet ihr häufig in günstigen Supermarkt-Tees – er zieht schnell, bietet aber wenig Tiefe im Geschmack. Bei Ronnefeldt findet ihr keine Dust-Qualität – wir setzen bewusst auf höhere Blattgrade für ein volleres, aromatischeres Tee-Erlebnis.
Tee „lesen“ –
Sie möchten wissen, welche Blattqualität Ihr Tee hat? Dann werfen Sie einen Blick in den aufgebrühten Teebeutel oder breiten Sie die Teeblätter nach dem Aufguss vorsichtig auf.
Je größer und erkennbarer die Blätter, desto höher die Qualität – je kleiner und feiner das Material, desto kürzer die Ziehzeit, aber meist auch weniger aromatische Tiefe.
Je größer das Blatt, desto langsamer und differenzierter entfalten sich die Aromen. Blatttees überzeugen durch eine zarte, komplexe Geschmacksstruktur. Broken-Tees sind kräftiger und eignen sich gut für Mischungen wie English Breakfast. Fannings finden sich vor allem in herkömmlichen Teebeuteln. Dust ist die niedrigste Qualitätsstufe und wird vorwiegend für Massenware verarbeitet.
Ronnefeldts Qualitätsversprechen
Dust findet ihr häufig in günstigen Supermarkt-Tees – er zieht schnell, bietet aber wenig Tiefe im Geschmack. Bei Ronnefeldt findet ihr keine Dust-Qualität – wir setzen bewusst auf höhere Blattgrade für ein volleres, aromatischeres Tee-Erlebnis.
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Je größer und erkennbarer die Blätter, desto höher die Qualität – je kleiner und feiner das Material, desto kürzer die Ziehzeit, aber meist auch weniger aromatische Tiefe.
Für Tee-Expert*innen: Qualität erkennen anhand der Kennzeichnung
Wer schon einmal eine Dose mit losen Teeblättern in der Hand hatte und auf eine Buchstabenkombination wie SFTGFOP1 gestoßen ist, weiß: Schwarzer Tee bringt seine ganz eigene Geheimsprache mit. Doch keine Sorge – wer sie einmal versteht, kann Tee lesen wie ein Profi.
Diese Kürzel geben präzise Auskunft über Qualität, Pflückung und Verarbeitung des Tees. Es handelt sich um internationale Standards.
Die wichtigsten Abkürzungen im Überblick:
- F – Finest
- T – Tippy (hellste Blattspitzen)
- G – Golden (goldgelb leuchtende Tips)
- F – Flowery (blumiges Aroma)
- O – Orange (Qualitätsmerkmal, angelehnt an das Haus Oranien)
- P – Pekoe (zarter Flaum junger Blätter)
Ein „B“ in der Kennzeichnung steht für einen Broken-Tee, z. B. BOP – Broken Orange Pekoe.
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Was heißt eigentlich FOP, TGFOP oder SFTGFOP1?
Hier ein Beispiel für die Lesart der Gradbezeichnungen hochwertiger Blatttees, insbesondere aus Darjeeling:
- FOP – Flowery Orange Pekoe: junge, sorgfältig gerollte Teeblätter mit feinen Blattspitzen.
- TGFOP – Tippy Golden Flowery Orange Pekoe: zusätzliche Hinweise auf hell-goldene Tips und blumige Aromen.
- SFTGFOP1 – Special Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1: die Königsklasse der Tees, aus einer besonders exklusiven Ernte, mit herausragender Blattqualität.
Fun Fact:
Wer zu einem Darjeeling* SFTGFOP1 eingeladen wird, darf sich geehrt fühlen – dieser Tee gilt als kaiserlich unter den Schwarztees.
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